Tibalt, the Fiend-Blooded (Thibalt Halbblut)



Tibalt, the Fiend-Blooded

AVR - 161
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[+1]: Ziehe eine Karte und wirf dann eine zufällig bestimmte Karte aus deiner Hand ab.

[-4]: Thibalt Halbblut fügt einem Spieler deiner Wahl so viele Schadenspunkte zu, wie dieser Karten auf seiner Hand hat.

[-6]: Übernimm bis zum Ende des Zuges die Kontrolle über alle Kreaturen. Enttappe sie. Sie erhalten Eile bis zum Ende des Zuges.


„Selbst mit Druck zu drohen erzeugt schon Gegendruck.“


Als Student der Nekromagie mangelte es Thibalt an Talent und Disziplin, und ob seines Versagens wurde er bald vom Hass zerfressen. Seine einzige Freude bestand darin, zu foltern und Schmerzen zu verursachen. Er zog dunkle Mächte zurate und verschmolz seine Seele mit der Seele von Dämonen. Nun ergötzt er sich an den Höllenqualen, die er auf den Welten des Multiversums verbreitet.

Als Lehrling eines Nekromagiers aus Innistrad versuchte Thibalt, in die Fußstapfen seines Meisters zu treten, indem er Leichen zusammenflickte und wiederbelebte. Doch es fehlte ihm an Begabung für diese anspruchsvolle Profession.

Sein Versagen und seine Einsamkeit nährten einen Samen des Hasses in ihm, der schließlich dazu führte, dass er sein Interesse dem Reich der Lebenden zuwandte. In seinen Experimenten untersuchte er die Fähigkeit lebender Organismen, Schmerzen zu ertragen. Zuerst verwendete er Ungeziefer, doch irgendwann ging er zu menschlichen Versuchsobjekten über.

Als wären sie von der Grausamkeit dieser neuen Experimente herbeigerufen worden, begannen Teufel sich des Nachts nahe Thibalts Laboratorium zu versammeln und in ihrer fremdartigen, zischenden Sprache zu flüstern. Eines Tages boten sie ihm an, ihm Einblicke in das zu gewähren, was ihn am meisten faszinierte: die wahre Natur des Schmerzes.

Erfüllt von einem Gefühl der Macht wurde Thibalt noch sadistischer, aber auch unvorsichtiger, sodass er das Flüstern der Städter hinter seinem Rücken nicht bemerkte. Und so dauerte es nicht lange, bis die Inquisitoren die Tür seines Laboratoriums eintraten. Dass er sich in einem Raum voller Folterwerkzeuge befand, hätte eigentlich ausgereicht, um ihn hinzurichten oder zumindest lebenslang einzukerkern. Doch in eben diesem Augenblick wirkte er aus dem Gebrabbel der Teufel und seinen eigenen makabren Entdeckungen einen mächtigen, hasserfüllten Zauber. Der Zauber verschmolz seine eigene Essenz mit der der Teufel, doch als Preis musste Thibalt sämtliche Schmerzen ertragen, die er jemals anderen zugefügt hatte.

In jenem Moment wurde in Thibalt sein Planeswalker-Funke entfacht, der ihn durch das Multiversum schleuderte, fort von den Klingen der Inquisitoren. Von nun an war Thibalt halb Mensch, halb Teufel – und frei, seine „Kunst“ auf zahllosen Welten auszuüben.








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