Nationals 2011 - Begrüßung von Flo
Magic the Gathering
Community
Coverage
21 - 07 - 2011
Tach, Österreich.
Als Piefke, wenn auch Ein-Viertel-Österreicher (danke, Oma!), muss ich's mal sagen: Ich mag euer Land, und zwar sehr – weswegen ich auch nicht zweimal überlegen musste, als mich der David gefragt hatte, ob ich bei der Coverage mithelfen will. Okay, allen bewundernswerten Fortschritten zum Trotz ist Mario Gomez zwar immer noch besser als eure gesamte Nationalmannschaft, und dann gibt es da noch eure Politiker, die wirklich phänomenal dämlich zu sein scheinen. (Naja, zum Glück zeigen euch die Kollegen südlich der Alpen, dass es wenigstens in dieser Hinsicht noch viel schlimmer sein könnte.)
Aber in Wahrheit seid ihr einfach viel cooler als wir, ehrlich. Man muss nur mal die erfolgreichsten Comedians unserer Länder vergleichen, um zu dem Schluss zu gelangen, dass ihr einfach die viel geileren Säue seid. Ich meine, Stermann und Grissemann gegen Mario Barth? Not. Even. Close. Euer Slang, eure Lebensart, eure gesamte Kultur machen euch so viel liebenswerter, als wir verschrobenen Deutschen uns das jemals für uns erträumen könnten.
Nun sind Österreich und Deutschland magic-technisch bereits ziemlich gut vernetzt, aber so manche Formulierungen und Sprachbilder aus eurem schönen Land kommen uns immer noch vor wie böhmische Dörfer. Mit denen waren wir zwar auch mal echt gut vernetzt, aber das ist jetzt schon wieder eine ganze Weile her. In Österreich werden Karten eben nicht lucky getopdeckt, sondern „guad g'hom“, Spielzüge werden nicht geil gezockt, sondern „leiwand gspüt“ und statt „Ich Pro!“ heißt es "DO IS DA CHEF!"
Als Piefke, wenn auch Ein-Viertel-Österreicher (danke, Oma!), muss ich's mal sagen: Ich mag euer Land, und zwar sehr – weswegen ich auch nicht zweimal überlegen musste, als mich der David gefragt hatte, ob ich bei der Coverage mithelfen will. Okay, allen bewundernswerten Fortschritten zum Trotz ist Mario Gomez zwar immer noch besser als eure gesamte Nationalmannschaft, und dann gibt es da noch eure Politiker, die wirklich phänomenal dämlich zu sein scheinen. (Naja, zum Glück zeigen euch die Kollegen südlich der Alpen, dass es wenigstens in dieser Hinsicht noch viel schlimmer sein könnte.)
Aber in Wahrheit seid ihr einfach viel cooler als wir, ehrlich. Man muss nur mal die erfolgreichsten Comedians unserer Länder vergleichen, um zu dem Schluss zu gelangen, dass ihr einfach die viel geileren Säue seid. Ich meine, Stermann und Grissemann gegen Mario Barth? Not. Even. Close. Euer Slang, eure Lebensart, eure gesamte Kultur machen euch so viel liebenswerter, als wir verschrobenen Deutschen uns das jemals für uns erträumen könnten.
Nun sind Österreich und Deutschland magic-technisch bereits ziemlich gut vernetzt, aber so manche Formulierungen und Sprachbilder aus eurem schönen Land kommen uns immer noch vor wie böhmische Dörfer. Mit denen waren wir zwar auch mal echt gut vernetzt, aber das ist jetzt schon wieder eine ganze Weile her. In Österreich werden Karten eben nicht lucky getopdeckt, sondern „guad g'hom“, Spielzüge werden nicht geil gezockt, sondern „leiwand gspüt“ und statt „Ich Pro!“ heißt es "DO IS DA CHEF!"
Wer wird jetzt aber der neue Chef im Alpenland? David hat ja schon ein paar Favoriten aufgezählt, und ich tendiere eigentlich zu den selben Namen wie er. Holzi ist im süddeutschen Raum nur noch als „Die Maschine“ bekannt, dem wir alle nichts sehnlicher wünschen als Level 6 im Pro Players' Club, damit er endlich aufhört, die PTQ's hier in der Gegend zu terrorisieren. Auch mit Helmut Summersberger ist zu rechnen, der anscheinend back ist, als wär er gerade wiedergekommen, und noch dazu unendlich heiß auf die Nats zu sein
scheint. So heiß sogar, dass er sich angeblich zusammen mit Mark Loh bereits vor dem Release von M12 jede einzelne Karte der Edition geproxt hat, manche sogar in vielfacher Ausführung – um schon mal draften zu üben. Wie sinnvoll diese Herangehensweise ist, ohne Zugriff auf Printruns und ähnliches, wird sich wohl am Wochenende zeigen. Aber am Ende geht der Helmut 6-0 im Limited-Teil und shippt das ganze Event, ich seh's schon kommen. Dagegen wetten möchte ich jedenfalls nicht.
Aber man muss natürlich auch mit der ganzen Old-School-Riege rund um David Reitbauer und Co. rechnen, die rechtzeitig zur Nationals-Saison immer topmotiviert scheint. Zu dieser Garde muss man wohl mittlerweile auch den Phips zählen, der in seiner neugefundenen Rolle als österreichische Antwort auf Ally McBeal nicht mehr annäherend so viel Zeit zum Zocken hat, wie er es gerne hätte. Aber ein sickes Deck und ebenso sicke Skills wird er sicher immer noch am Start haben. Verlernt man ja auch nicht so schnell, das Ganze.
Interessant wird auch zu sehen sein, welche Decks hier so an den Start gebracht werden. Dass die vier besten Decks gefälligst Valakut, UB Control, Mono-Rot und SplinterTwin zu heißen haben, war ja ungefähr so lange Konsens, wie es nach dem M12-Release keine echten Turnierergebnisse gab, die man hätte verwenden können. Aber nach den ersten Starcitygames Open im neuen Format und den japanischen Nationals ist diese Sicht der Dinge ein wenig ins Wanken geraten, haben doch zum Beispiel auf dem Papier mächtige Decks wie Mono-Rot glasklar underperformed, während sich neue Decks wie Caw-Blade (okay, „neu“ mit ganz vielen Anführungszeichen) zum ernsthaften Player emporgeschwungen haben.
Zusammengefasst lauten die wichtigsten Fragen für das Wochenende also: Wie draftet man eigentlich dieses Format? Legen Goblin Guide und/oder Helmut das große Comeback hin oder werden sie totgehatet? Wie gut ist eigentlich dieses Quicksilver Amulet? Wer gibt mir ein gutes Deck für meine Nationals? Und wann zur Hölle bringt mir der Kellner endlich meinen Palatschinken?
Flo
scheint. So heiß sogar, dass er sich angeblich zusammen mit Mark Loh bereits vor dem Release von M12 jede einzelne Karte der Edition geproxt hat, manche sogar in vielfacher Ausführung – um schon mal draften zu üben. Wie sinnvoll diese Herangehensweise ist, ohne Zugriff auf Printruns und ähnliches, wird sich wohl am Wochenende zeigen. Aber am Ende geht der Helmut 6-0 im Limited-Teil und shippt das ganze Event, ich seh's schon kommen. Dagegen wetten möchte ich jedenfalls nicht.
Aber man muss natürlich auch mit der ganzen Old-School-Riege rund um David Reitbauer und Co. rechnen, die rechtzeitig zur Nationals-Saison immer topmotiviert scheint. Zu dieser Garde muss man wohl mittlerweile auch den Phips zählen, der in seiner neugefundenen Rolle als österreichische Antwort auf Ally McBeal nicht mehr annäherend so viel Zeit zum Zocken hat, wie er es gerne hätte. Aber ein sickes Deck und ebenso sicke Skills wird er sicher immer noch am Start haben. Verlernt man ja auch nicht so schnell, das Ganze.
Interessant wird auch zu sehen sein, welche Decks hier so an den Start gebracht werden. Dass die vier besten Decks gefälligst Valakut, UB Control, Mono-Rot und SplinterTwin zu heißen haben, war ja ungefähr so lange Konsens, wie es nach dem M12-Release keine echten Turnierergebnisse gab, die man hätte verwenden können. Aber nach den ersten Starcitygames Open im neuen Format und den japanischen Nationals ist diese Sicht der Dinge ein wenig ins Wanken geraten, haben doch zum Beispiel auf dem Papier mächtige Decks wie Mono-Rot glasklar underperformed, während sich neue Decks wie Caw-Blade (okay, „neu“ mit ganz vielen Anführungszeichen) zum ernsthaften Player emporgeschwungen haben.
Zusammengefasst lauten die wichtigsten Fragen für das Wochenende also: Wie draftet man eigentlich dieses Format? Legen Goblin Guide und/oder Helmut das große Comeback hin oder werden sie totgehatet? Wie gut ist eigentlich dieses Quicksilver Amulet? Wer gibt mir ein gutes Deck für meine Nationals? Und wann zur Hölle bringt mir der Kellner endlich meinen Palatschinken?
Flo