Nationals 2011 Staatsmeisterbericht Teil 1


 
Hallo mein Name ist Stefan Heigerer, besser bekannt als Heigi. In Österreich kennen mich glaub ich alle Magicspieler, die regelmäßig auf PTQ Ebene agieren und auch im südlichen Bayern bin ich öfters auf Turnieren anzutreffen. Wie Ihr vielleicht wisst, hab ich kürzlich in Wien die österreichischen Nationals gewonnen, und wie es dazu gekommen ist, möchte ich Euch im Folgenden näherbringen.
 

Vorbereitung:

In Salzburg gibt es zurzeit eine ziemlich große Gruppe motivierter Magicspieler, die bekanntesten darunter sind Thomas „Holzi“ Holzinger, Helmut Summersberger und Marc Mühlböck. Unsere Vorbereitung startete ca. mit dem vollständigen Erscheinen des Spoilers von M12, und dem eifrigen Bemühen von Mark Loh, dem wir es hauptsächlich zu verdanken hatten, dass wir alle Karten schon vorab als Proxies fürs Draften parat hatten. Die erste Woche wurde fast vollständig fürs Limited genutzt, da wir die japanischen Nationals abwarten wollten, um nicht sinnlos Zeit ins falsche Metagame zu investieren. Unser Boot Camp schlugen wir bei Breuningers auf (recht herzlichen Dank), wo 4-5 Drafts pro Tag stattfanden, ich stieß nur abends und am Wochenende zur Gruppe, manche Leute müssen ja auch arbeiten.
Anfangs lief es beim Draften noch nicht so rosig bei mir, ich musste noch einiges an Wissensnachteil gegenüber den Vollzeitdrafter wettmachen. Vor allem der Umstand, dass das Draftformat für eine Hauptedition recht schnell ist, und dass man dem zufolge ohne Bärchen kaum auskommen kann, machte mir zu Beginn noch ein wenig Probleme. Jedoch wurden meine  Decks immer stärker und damit wuchs auch meine Zuversicht.
Beim Constructed hatte ich schon mehr Bedenken, da mir die Zeit förmlich davon lief, ich konnte nur 2 Abende mein Deck tunen. Da ich von Grund auf Beatdowndecks bevorzuge und mit dem Grim Lavamancer ein ausgezeichneter One-Drop das rote Deck ergänzte, wollte ich wie schon beim PTQ in Wien ein rotes Aggrodeck spielen. Dort hatte ich noch eine etwas eigenwillige Version versucht mit Embersmith, Memnite, Shrine + Souleater als Artefakte, was sich aber nicht wirklich rentierte. Jedoch gefiel mir der Plan etwas mehr Kreaturen zu spielen und die Manakurve noch ein wenig runterzudrehen.  
 

Das Deck:


4 Goblin Guide
Goblin Guide

4 Grim Lavamancer
Grim Lavamancer

3 Spikeshot Elder
Spikeshot Elder

4 Ember Hauler
Ember Hauler

3 Immolating Souleater
Immolating Souleater
1 Manic Vandal
Manic Vandal

4 Lightning Bolt
Lightning Bolt

4 Searing Blaze
Searing Blaze

4 Incinerate
Incinerate

4 Burst Lightning
Burst Lightning

2 Shrine of Burning Rage
Shrine of Burning Rage

3 Teetering Peaks
Teetering Peaks

4 Arid Mesa
Arid Mesa

4 Scalding Tarn
Scalding Tarn

12 Mountain
Mountain
  
 
SB:
3 Manic Vandal
Manic Vandal

2 Forked Bolt
Forked Bolt

2 Koth of the Hammer
Koth of the Hammer

1 Manabarbs
Manabarbs

2 Act of Aggression
Act of Aggression

3 Dismember
Dismember

2 Vulshok Refugee
Vulshok Refugee

 
Zu den Cardchoices:
Am Kritischsten wurden die Spikeshot Elder, Immolating Souleater und die Anzahl der Schreine gesehen, wobei ich nach dem Turnier kaum etwas ändern würde, am ehesten noch den 4. Souleater rein, vermutlich statt dem Maniac. Er war jede einzelne Partie bei der ich ihn gezogen hatte, eine Bedrohung für den Gegner. Vor allem gegen Control und gegen Valakut glänzte dieses unscheinbare Artefakt. Der Elder ist einfach ein weiterer One Drop (ohne erste Runde eine Kreatur sollte man zu 80%-90% mulliganen), der unter Umständen das Steel Deck dominieren kann und auch gegen Control nicht vollkommen mies ist, wie viele glauben. Die Schreine werden von vielen geliebt, von mir nicht so, als später Topdeck sind sie immer schlecht und ansonsten öfters auch zu Manaintensiv. Jedoch im zweiten Zug gegen Controldecks durchgebracht, oder als Waffe gegen Schutz vor Rot Tieren, zeigen sie schon auch ihre Stärken.
Im Sideboard wundern sich wahrscheinlich viele über Forked Bolt statt Arc Trail. Ich wollte einfach gegen Steel so schnell wie möglich 2-1 tauschen können um nicht gegen ein Turn 2 Tempered Steel zu verlieren. Das Manabarbs ist einfach ein 3. Act of Aggression gegen Valakut (obwohl Act sicher besser ist in dem MU), das ich auch gegen UB reinboarden will.
 

 

Zum Turnier, Tag 1

 
1. Runde: Stefan Humer – Valakut
 
Endlich einmal gut in die Nationals starten war mein primäres Ziel, leider ging das sofort in die Hose. Nach einem Mulligan war ich total geflooded und zog nur Goblin Guide, Grim Lavamancer (Turn 3), Incinerate und spät noch einen Maniac Vandal somit konnte ich nicht einmal die 1. gegen Valakut gewinnen, die nächsten 2 werden aufgrund der Pyroclasm und Obstinate Baloths deutlich schwieriger. 
 
+2 Koth of the Hammer
+1 Mana Barbs
+2 Act of Aggression
+1 Dismember
-1 Maniac Vandal
-2 Shrine of the Burning Rage
-1 Spikeshot Elder
-2 Incinerate
 
In der 2. Partie war es richtig knapp in einer Situation kann ich den gegnerischen Obstinate Baloth übernehmen und ihm Turn 4 mit dem Souleater fast das Leben aufessen, doch auf 1 würde er gerade so überleben und der Baloth könnte mich dann töten. Einige Runden war das Spiel auf Messers Schneide und einige Tricks möglich, wie den eigenen Lavamancer zu entappen, blocken und zu pingen, oder auf seiner Seite den eigenen Solemn Simulacrum zu Nature´s Claimen. Schlussendlich entschied er das Spiel wie sooft mit dem Titan und Valakut.
 

0-1

 
2. Runde: Micha Reiter – UWB Control
 
Seit langem wieder mal auf einem Turnier gesehen, aber keinesfalls hat er was verlernt, er kämpfte vergeblich in der 1. Partie gegen Shrine und Turn 1 Goblin Guide (der ihm immer Länder revealte) und einer guten Mischung aus Kreaturen und Burn an.
 
+2 Koth of the Hammer
+1 Mana Barbs
+2 Dismember
-1 Maniac Vandal
-4 Searing Blaze
 
Nach dem Boarden siehts schon bedeutend schlechter aus, wie so oft mit diesem Deck. Nach einem heftigen Removal gegen Kreaturenabtausch kommt es  zu einem Stall: Auf seiner Seite Wurmcoil Engine (er hat 5 Leben) auf meiner Seite glaub ich Souleater und Ember Hauler und Goblin Guide. Er zieht nichts und bleibt hinten – ich hebe einen Lightning Bolt, den ich jedoch nicht gegen 5 Karten in seiner Hand und offenes Mana reincasten wollte. Im nächsten Zug kommt jedoch mein Fehler, Micha möchte angreifen und in diesem Moment muss ich den Lightning Bolt auspielen, damit ich wenigstens um Condemn rumspiele, bei einem Counter kann ich ja sowieso nichts ändern. Es kommt wie es kommen muss, ich blocke und opfere meinen Hauler er spielt in Reaktion das Condemn und gewinnt später die Partie noch.
In der 3. Partie ist mir ein Kunststück gelungen, was ich noch nie im Typ 2 geschafft habe: Starthand: Goblin Guide, Immolating Souleater, 3 Lightning Bolts, Spikeshot Elder + 1 Mountain – keep oder nicht keep ist die Frage? Ich sage keep, da ich die 2 besten Karten gegen Control in der Hand habe, Goblin Guide und Souleater, dazu halte ich einen weiteren 1er drop und gegen UWB ist Screw immer besser als Flood mit diesem Deck.
Turn 1 Goblin Guide – Turn 1 Inqusition nimmt einen Lightning Bolt (was ich nicht richtig finde), Turn 2 Souleater (Land von oben), Goblin Guide revealt ein Doom Blade – bei ihm kommt nur ein getapptes Land, ergo er hat nur ein Darkslick Shores offen. Da er schon Condemn und Doom Blade spielt, habe ich ihm nicht abgenommen, dass er Disfigure in der Hand hält und wenn doch, was hab ich zu verlieren ich spiel gegen Control, meine Leben sind nicht so entscheidend, also reingepumpt bis er auf 6 war und dann 2 Bolts nachgeschossen. Turn 3 win !!!

 
1-1

 
3. Runde: Wuy Chea – Steel
 
In der 1. Partie entschied ich mich nach langsamen Draw (2 tapped Länder turn 2 + 3), statt eine Kreatur zu legen, von Turn 1 weg die gegnerischen Kreaturen zu verbrennen und erst später traten Elder und Lavamancer ins Spiel und besorgten dem stahllosem Gegner den Rest.
 
+2 Forked Bolt
+3 Maniac Vandals
+2 Dismember
-3 Souleater
-4 Goblin Guide
 
Das 2. Game war ein reines Gemetzel, laut meinen Aufzeichnungen machte er mir nicht den geringsten Schaden, somit fühlte ich mich schon recht sicher, falls ich weitere Steels abbekommen würde. Nach der Partie zeigte er mir jedoch, dass er nicht besonders auf Mono Rot vorbereitet war – keine Traps und keine Firewalker – wenn man dann auch keine Steels zieht wird es wirklich schwer.
 

2-1

Draft 1

Nun gut der 1. Constructed Teil ist beendet, auf geht’s zum Draften, mein Table:
1 Heigerer
2 Keller
3 Rohrer
4 Gütl
5 Rozhon
6 Preyer
7 Polak-Rottmann
8 Leitinger 
 
Mich freut ein bisschen, dass die bekannteren Wiener Spieler auf einem Eck zusammensitzen und vor allem etwas weiter von mir entfernt sind.
 
Ich beginne mit einem Aether Adept über Pacifism unter anderem auch weil blau nicht über allzu viele gute First Picks verfügt und ich deshalb hoffe, dass die Farbe vielleicht offener ist, außerdem halte ich ihn wirklich für eine starke Tempokarte, mit der man auch dem unachtsamen Gegner ein Schnippchen schlagen kann. Es kommt dazu ein relativ einfacher Pick ein Incinerate. Dann noch ein Minotaur, aber ich sehe kein gutes Blau mehr, in den nächsten Picks und so nehme ich auf einmal die grünen Karten, weil sie mir noch am besten erscheinen Arachnus Web, Rampant Growth, Elvish Archdruid, Llanowar Elf, noch nicht ganz zufrieden nach dem 1. Booster, meinen linken Nachbarn jedoch in Weiss gedrängt, da ich noch einige solide Flieger weitergegeben habe (ich wollte mich nicht unbedingt mit ihm um Weiss streiten), hoffe ich nun auf einige starke Picks. Leider kommt es nicht sonderlich spektakulär – kein rotes Removal und nur ein wirklich toller Pick, den Jademagier. Im 3. Booster rentiert sich dann meine Farbenwahl, einige Schnäppchen finden den Weg ins Deck – Jade Mage, Chandra (in einem Booster mit einem 3. Jade Mage, den ich wohl picken hätte sollen), dazu bin ich in die Elfenschiene voll eingestiegen, ein 2. Archdruid und am Schluss 3 Llanowarelves und einen Gladecover Scout.       
   

Mein 1. Draftdeck

1 Gladecover Scout
Gladecover Scout

3 Llanowar Elves
Llanowar Elves

2 Runeclaw Bear
Runeclaw Bear

2 Jade Mage
Jade Mage

2 Elvish Archdruid
Elvish Archdruid

1 Blood Ogre
Blood Ogre

1 Gorehorn Minotaurs
Gorehorn Minotaurs

2 Greater Basilisk
Greater Basilisk

1 Bonebreaker Giant
Bonebreaker Giant

1 Carnage Wurm
Carnage Wurm

1 Trollhide
Trollhide

1 Chandra, the Firebrand
Chandra, the Firebrand

2 Arachnus Web
Arachnus Web

2 Rampant Growth
Rampant Growth

1 Incinerate
Incinerate

1 Crown of Empires
Crown of Empires

1 Plummet
Plummet
10 Forest
Forest
5 Mountain
Mountain

 

Relevantes Sideboard: 1 Plummet, 1 Combust, 1 Autumn´s Veil  

4. Runde: Rozhon Benjamin Grb 

Wir starten beide mit Llanowar Elves und Rampant Growth, bei mir folgt gleich ein Blood Ogre (mit Marke), bei ihm als Antwort Turn3 der mächtige Garruk, Primal Hunter. Der Token wird sofort eingeäschert und der Plainswalker begleitet ihn ins Grab. Da noch ein Archdruid dazu kommt und darauffolgend die Krone, kann ich locker Schaden durchbringen und den Druck erhöhen. 2 Wölfe haben gegen den First Striker auch das Nachsehen und die Partie geht zu meinem Gunsten aus.  
-1 Plummet
+1 Autums Veil 
Da ich in seinem fast ausschließlich grünem Deck keine Flieger erwarte und mein Sideboard nichts außer ein Autums Veil gegen ihn parat hat (um eigentlich Doom Blade zu countern), boarde ich dieses, vor allem da ich merke, dass er eine neue Farbe ins Deck bringt. Wir starten wieder schnell mit jeweils einem Llanowar Elf, bei ihm kommt ein Sacred Wolf bei mir ein Rampant Growth. Turn 3 lässt er sein Mana offen, nach dem Boarden hat er Inseln im Deck, nichts desto trotz caste ich meine Chandra, es folgt sein Flashfreeze, dass wiederum einfach mit dem Autums Veil gegengecountert wird. Benni kann es kaum glauben und erzählt die Geschichte gleich jedem der vorbeikommt. Nun haut der Wolf auf die Chandra drauf, und ich muss mit 6 Mana am Tisch einen Blocker finden, um die Chandra mit mehr als nur einem Llano beschützen zu können. Leider kommt nichts außer einem Land, mein Elf wird im Spinnennetz gefangen und die Chandra geht zu Boden. Nun zeigt mir er seinen grünen Weltenwanderer, der beschützt von genügend dicken Kreaturen ganz locker die Partie gewinnt. Game 3 beginnen wir wieder beide mit Llanowar Elfen, bei ihm folgt bis auf einen Jademagier und einen weiteren Elfen nichts mehr, weil er auf 2 Ländern hängen bleibt und zusätzlich noch sein Countermana offen halten möchte. Der Jademagier wird mit dem Netz beseitigt und mit kleinen Bärchen nage ich an seinem Leben, aber es häufen sich nach und nach die roten Karten in der Hand ohne einen Mountain im Spiel (Chandra, Blutoger, Minotaur und Bonebreaker Giant). Die wenigen wichtigen Spells meinerseits werden gecountert und sein Magier bekommt eine Trollhaut drauf (um das Netz zu entfernen), da sich seine Mana nun doch anhäufen, dreht er das Spiel gerade noch auf ausreichenden 2 Leben zu seinen Gunsten, bevor ich einen Mountain ziehe.

2-2

5. Runde: Leitinger Lukas – UB

Einer von Salzburgs jungen Talenten (immerhin schon Pro Tour geprüft) hat leider die Zeichen im Draft nicht ganz erkannt, und spielt deshalb hinter einem UB Spieler auch dieselben Farben. Dementsprechend fehlt seinem Deck einiges an Qualität, was er mit seinen 4 Traumbären und einem aggressiven Deck kompensieren möchte. Phantasmal Bear und Warpath Ghoul schlagen mich auf 8, bis ich die Kontrolle mit der Krone und dickeren Kreaturen erlange.
In der 2. Partie gewinnt einfach ein Jade Mage der zusammen mit Manabeschleunigung zu viele Saprolinge produziert.

3-2

6. Runde:  Polak-Rottmann Oliver  - UB  

Der ehemalige Staatsmeister hat bestimmt das bessere UB-Deck der beiden Sitznachbarn (war ja auch rechts vom Luki), was ihm aber im ersten Spiel nicht so recht hilft. Ich beginne recht unfair mit Llanowar Elves, Elvish Archdruid, Elvish Archdruid und nochmal Llanowar Elves, was ihm direkt zur Aufgabe bewegt, er wollte sich gar nicht mehr meinen Turn 4 Jademagier mit 14 (!) Mana am Tisch anschauen.
Game 2 war schon bedeutend spannender, Merfolk Looter, Aether Adept, Aven Fleetwing und ein Drifting Shade machen mir das Leben schwer, ich versuche mit einer Trollhaut auf dem Bären gegenzuraisen, aber es reicht halt doch nicht immer aus, auch wenn er durch Autumns Veil beschützt wird, er fliegt mich zu Tode bevor ich, leicht angescrewed, am Boden zurückschlagen konnte.
Game 3 war seltsam, beide zogen zu viele Länder, die wenigen gespielten Kreaturen wanderten in den Friedhof. Nur ein Llanowar + Archdruide blieben im Spiel und gewinnen im Lategame, weil sein Deck ihm weiterhin nur Länder gewährte.

4-2

Draft 2

1 Wolf
2 Rohrer
3 Keglevits
4 Mauhart
5 Riegerbauer
6 Stradner
7 Heigerer
8 Stanic

Der 2. Draft beginnt ähnlich wie das 3. Booster im 1. Draft, First Pick – Chandra Hitzkopf, dann kommt ein Shock, Pick 3: Goblin Fireslinger (vielleicht ein Zeichen, dass Rot nicht so offen ist), 4. Pick: Jademagier, warum kommt der noch so spät, egal schaut nach offenem Grün aus, es folgen noch weitere solide Karten wie Arachnus Web, oder Grizzly Bear (ich hätte auch nicht geglaubt, dass sagen zu müssen). Im 2. Booster werde ich schon belohnt mit einem Skinshifter, Shock und mehr Webs, aber im 3ten wird es noch besser: 2nd Pick Garruk, Primal Hunter, und 4. Pick Cudget Troll. Schlussendlich sieht das Deck folgendermaßen aus:

Mein 2. Draftdeck


1 Runeclaw Bear
Jade Mage

1 Skinshifter
Skin Shifter
1 Jade Mage
Jade Mage

1 Sacred Wolf
Sacred Wolf

1 Lurking Crocodile
Lurking Crocodile

1 Brindle Boar
Brindle Boar
1 Cudgel Troll
Cudgel Troll

1 Giant Spider
Giant Spider

2 Greater Basilisk
Greater Basilisk

1 Bonebreaker Giant
Bonebreaker Giant

1 Vastwood Gorger
Vastwood Gorger
1 Garruk, Primal Hunter
Garruk, Primal Hunter

1 Chandra, the Firebrand
Chandra, the Firebrand

3 Arachnus Web
Arachnus Web

2 Shock
Shock

1 Rampant Growth
Rampant Growth

1 Titanic Growth
Titanic Growth
10 Forest
Forest

7 Mountain
Mountain



7. Runde: Riegerbauer Mario  UW

Die 1. Partie verläuft ziemlich eng, ich bring schnell die Chandra aufs Board und töte seine einzige Kreatur die Sirene damit, mit einem Web in der Hand bin ich guter Dinge die Chandra locker beschützen zu können und nebenbei nagt mein Krokodil an seinen Leben in 2er Schritten. Doch dann kommen jedoch 2 Aven Fleetwing, die meine Chandra besiegen, 1 Mind Control auf den Greater Basilisk (wird gleich danach gewebed) und ein Serra Angel. Auf meiner Seite unterstützt ein Skinshifter meine Angriffsbemühungen. Mein nachgezogener Garruk macht einen Token, er greift mich an und bounced fälschlicherweise den Token mit seinem Aether Adept, ich habe nun eine Runde um ihn zu töten, wir sind beide auf 4 Leben (bei ihm 2 Aven Fleetwing (beide getappt), 1 Serra Angel und 1 Aether Adept; bei mir Skinshifter und ein 2/2er Lurking Crocodile). Also den Hautwandler zum 4/4er aktiviert und mit Garruk 4 Karten gezogen, das nachgezogene Web auf den Angel und genau für 4 vorbeigeschaut. Puh, knappes Game.  
Die 2. Partie ist schon um einiges einseitiger, ich shocke den Looter und bring schnell eine Chandra ins Spiel, die seinen Tapper tötet, dann schiesst Sie schnell das restliche Kleingetier (Soldier Token von Timely Reinforcement) ab und beschützt von einigen Kreaturen kann ich bequem den Zeitpunkt für ihre ultimative Fähigkeit, 6 Schaden auf je 6 Ziele, selbst bestimmen.
5-2

Der 1. Tag ist ganz ordentlich überstanden und mit dem Draftdeck könnte sich schon noch ein 3-0 ausgehen, vielleicht wird es ja noch was mit den Top 8, dass waren so die Gedanken spätabends.

 

 

Also gute Nacht bis zum 2. Teil!