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Nationals 2011 - Bericht des Staatsmeisters

Magic the Gathering Community
28 - 07 - 2011


Hallo mein Name ist Stefan Heigerer, besser bekannt als Heigi. In Österreich kennen mich glaub ich alle Magicspieler, die regelmäßig auf PTQ Ebene agieren und auch im südlichen Bayern bin ich öfters auf Turnieren anzutreffen. Wie Ihr vielleicht wisst, hab ich kürzlich in Wien die österreichischen Nationals gewonnen, und wie es dazu gekommen ist, möchte ich Euch im Folgenden näherbringen.

Vorbereitung:

In Salzburg gibt es zurzeit eine ziemlich große Gruppe motivierter Magicspieler, die bekanntesten darunter sind Thomas „Holzi“ Holzinger, Helmut Summersberger und Marc Mühlböck. Unsere Vorbereitung startete ca. mit dem vollständigen Erscheinen des Spoilers von M12, und dem eifrigen Bemühen von Mark Loh, dem wir es hauptsächlich zu verdanken hatten, dass wir alle Karten schon vorab als Proxies fürs Draften parat hatten. Die erste Woche wurde fast vollständig fürs Limited genutzt, da wir die japanischen Nationals abwarten wollten, um nicht sinnlos Zeit ins falsche Metagame zu investieren. Unser Boot Camp schlugen wir bei Breuningers auf (recht herzlichen Dank), wo 4-5 Drafts pro Tag stattfanden, ich stieß nur abends und am Wochenende zur Gruppe, manche Leute müssen ja auch arbeiten.
Anfangs lief es beim Draften noch nicht so rosig bei mir, ich musste noch einiges an Wissensnachteil gegenüber den Vollzeitdrafter wettmachen. Vor allem der Umstand, dass das Draftformat für eine Hauptedition recht schnell ist, und dass man dem zufolge ohne Bärchen kaum auskommen kann, machte mir zu Beginn noch ein wenig Probleme. Jedoch wurden meine  Decks immer stärker und damit wuchs auch meine Zuversicht.
Beim Constructed hatte ich schon mehr Bedenken, da mir die Zeit förmlich davon lief, ich konnte nur 2 Abende mein Deck tunen. Da ich von Grund auf Beatdowndecks bevorzuge und mit dem Grim Lavamancer ein ausgezeichneter One-Drop das rote Deck ergänzte, wollte ich wie schon beim PTQ in Wien ein rotes Aggrodeck spielen. Dort hatte ich noch eine etwas eigenwillige Version versucht mit Embersmith, Memnite, Shrine + Souleater als Artefakte, was sich aber nicht wirklich rentierte. Jedoch gefiel mir der Plan etwas mehr Kreaturen zu spielen und die Manakurve noch ein wenig runterzudrehen.  

Das Deck:


4 Goblin Guide
4 Grim Lavamancer
3 Spikeshot Elder
4 Ember Hauler
3 Immolating Souleater
1 Manic Vandal
4 Lightning Bolt
4 Searing Blaze
4 Incinerate
4 Burst Lightning
2 Shrine of Burning Rage
3 Teetering Peaks
4 Arid Mesa
4 Scalding Tarn
12 Mountain

SB:
3 Manic Vandal
2 Forked Bolt
2 Koth of the Hammer
1 Manabarbs
2 Act of Aggression
3 Dismember
2 Vulshok Refugee

Zu den Cardchoices:
Am Kritischsten wurden die Spikeshot Elder, Immolating Souleater und die Anzahl der Schreine gesehen, wobei ich nach dem Turnier kaum etwas ändern würde, am ehesten noch den 4. Souleater rein, vermutlich statt dem Maniac. Er war jede einzelne Partie bei der ich ihn gezogen hatte, eine Bedrohung für den Gegner. Vor allem gegen Control und gegen Valakut glänzte dieses unscheinbare Artefakt. Der Elder ist einfach ein weiterer One Drop (ohne erste Runde eine Kreatur sollte man zu 80%-90% mulliganen), der unter Umständen das Steel Deck dominieren kann und auch gegen Control nicht vollkommen mies ist, wie viele glauben. Die Schreine werden von vielen geliebt, von mir nicht so, als später Topdeck sind sie immer schlecht und ansonsten öfters auch zu Manaintensiv. Jedoch im zweiten Zug gegen Controldecks durchgebracht, oder als Waffe gegen Schutz vor Rot Tieren, zeigen sie schon auch ihre Stärken.
Im Sideboard wundern sich wahrscheinlich viele über Forked Bolt statt Arc Trail. Ich wollte einfach gegen Steel so schnell wie möglich 2-1 tauschen können um nicht gegen ein Turn 2 Tempered Steel zu verlieren. Das Manabarbs ist einfach ein 3. Act of Aggression gegen Valakut (obwohl Act sicher besser ist in dem MU), das ich auch gegen UB reinboarden will.

 

Zum Turnier, Tag 1


1. Runde: Stefan Humer – Valakut

Endlich einmal gut in die Nationals starten war mein primäres Ziel, leider ging das sofort in die Hose. Nach einem Mulligan war ich total geflooded und zog nur Goblin Guide, Grim Lavamancer (Turn 3), Incinerate und spät noch einen Maniac Vandal somit konnte ich nicht einmal die 1. gegen Valakut gewinnen, die nächsten 2 werden aufgrund der Pyroclasm und Obstinate Baloths deutlich schwieriger. 

+2 Koth of the Hammer
+1 Mana Barbs
+2 Act of Aggression
+1 Dismember
-1 Maniac Vandal
-2 Shrine of the Burning Rage
-1 Spikeshot Elder
-2 Incinerate

In der 2. Partie war es richtig knapp in einer Situation kann ich den gegnerischen Obstinate Baloth übernehmen und ihm Turn 4 mit dem Souleater fast das Leben aufessen, doch auf 1 würde er gerade so überleben und der Baloth könnte mich dann töten. Einige Runden war das Spiel auf Messers Schneide und einige Tricks möglich, wie den eigenen Lavamancer zu entappen, blocken und zu pingen, oder auf seiner Seite den eigenen Solemn Simulacrum zu Nature´s Claimen. Schlussendlich entschied er das Spiel wie sooft mit dem Titan und Valakut.

0-1


2. Runde: Micha Reiter – UWB Control

Seit langem wieder mal auf einem Turnier gesehen, aber keinesfalls hat er was verlernt, er kämpfte vergeblich in der 1. Partie gegen Shrine und Turn 1 Goblin Guide (der ihm immer Länder revealte) und einer guten Mischung aus Kreaturen und Burn an.

+2 Koth of the Hammer
+1 Mana Barbs
+2 Dismember
-1 Maniac Vandal
-4 Searing Blaze

Nach dem Boarden siehts schon bedeutend schlechter aus, wie so oft mit diesem Deck. Nach einem heftigen Removal gegen Kreaturenabtausch kommt es  zu einem Stall: Auf seiner Seite Wurmcoil Engine (er hat 5 Leben) auf meiner Seite glaub ich Souleater und Ember Hauler und Goblin Guide. Er zieht nichts und bleibt hinten – ich hebe einen Lightning Bolt, den ich jedoch nicht gegen 5 Karten in seiner Hand und offenes Mana reincasten wollte. Im nächsten Zug kommt jedoch mein Fehler, Micha möchte angreifen und in diesem Moment muss ich den Lightning Bolt auspielen, damit ich wenigstens um Condemn rumspiele, bei einem Counter kann ich ja sowieso nichts ändern. Es kommt wie es kommen muss, ich blocke und opfere meinen Hauler er spielt in Reaktion das Condemn und gewinnt später die Partie noch.
In der 3. Partie ist mir ein Kunststück gelungen, was ich noch nie im Typ 2 geschafft habe: Starthand: Goblin Guide, Immolating Souleater, 3 Lightning Bolts, Spikeshot Elder + 1 Mountain – keep oder nicht keep ist die Frage? Ich sage keep, da ich die 2 besten Karten gegen Control in der Hand habe, Goblin Guide und Souleater, dazu halte ich einen weiteren 1er drop und gegen UWB ist Screw immer besser als Flood mit diesem Deck.
Turn 1 Goblin Guide – Turn 1 Inqusition nimmt einen Lightning Bolt (was ich nicht richtig finde), Turn 2 Souleater (Land von oben), Goblin Guide revealt ein Doom Blade – bei ihm kommt nur ein getapptes Land, ergo er hat nur ein Darkslick Shores offen. Da er schon Condemn und Doom Blade spielt, habe ich ihm nicht abgenommen, dass er Disfigure in der Hand hält und wenn doch, was hab ich zu verlieren ich spiel gegen Control, meine Leben sind nicht so entscheidend, also reingepumpt bis er auf 6 war und dann 2 Bolts nachgeschossen. Turn 3 win !!!


1-1


3. Runde: Wuy Chea – Steel

In der 1. Partie entschied ich mich nach langsamen Draw (2 tapped Länder turn 2 + 3), statt eine Kreatur zu legen, von Turn 1 weg die gegnerischen Kreaturen zu verbrennen und erst später traten Elder und Lavamancer ins Spiel und besorgten dem stahllosem Gegner den Rest.

+2 Forked Bolt
+3 Maniac Vandals
+2 Dismember
-3 Souleater
-4 Goblin Guide

Das 2. Game war ein reines Gemetzel, laut meinen Aufzeichnungen machte er mir nicht den geringsten Schaden, somit fühlte ich mich schon recht sicher, falls ich weitere Steels abbekommen würde. Nach der Partie zeigte er mir jedoch, dass er nicht besonders auf Mono Rot vorbereitet war – keine Traps und keine Firewalker – wenn man dann auch keine Steels zieht wird es wirklich schwer.

2-1

Draft 1

Nun gut der 1. Constructed Teil ist beendet, auf geht’s zum Draften, mein Table:
1 Heigerer
2 Keller
3 Rohrer
4 GĂĽtl
5 Rozhon
6 Preyer
7 Polak-Rottmann
8 Leitinger 

Mich freut ein bisschen, dass die bekannteren Wiener Spieler auf einem Eck zusammensitzen und vor allem etwas weiter von mir entfernt sind.

Ich beginne mit einem Aether Adept über Pacifism unter anderem auch weil blau nicht über allzu viele gute First Picks verfügt und ich deshalb hoffe, dass die Farbe vielleicht offener ist, außerdem halte ich ihn wirklich für eine starke Tempokarte, mit der man auch dem unachtsamen Gegner ein Schnippchen schlagen kann. Es kommt dazu ein relativ einfacher Pick ein Incinerate. Dann noch ein Minotaur, aber ich sehe kein gutes Blau mehr, in den nächsten Picks und so nehme ich auf einmal die grünen Karten, weil sie mir noch am besten erscheinen Arachnus Web, Rampant Growth, Elvish Archdruid, Llanowar Elf, noch nicht ganz zufrieden nach dem 1. Booster, meinen linken Nachbarn jedoch in Weiss gedrängt, da ich noch einige solide Flieger weitergegeben habe (ich wollte mich nicht unbedingt mit ihm um Weiss streiten), hoffe ich nun auf einige starke Picks. Leider kommt es nicht sonderlich spektakulär – kein rotes Removal und nur ein wirklich toller Pick, den Jademagier. Im 3. Booster rentiert sich dann meine Farbenwahl, einige Schnäppchen finden den Weg ins Deck – Jade Mage, Chandra (in einem Booster mit einem 3. Jade Mage, den ich wohl picken hätte sollen), dazu bin ich in die Elfenschiene voll eingestiegen, ein 2. Archdruid und am Schluss 3 Llanowarelves und einen Gladecover Scout.       

Mein 1. Draftdeck

1 Gladecover Scout
3 Llanowar Elves
2 Runeclaw Bear
2 Jade Mage
2 Elvish Archdruid
1 Blood Ogre
1 Gorehorn Minotaurs
2 Greater Basilisk
1 Bonebreaker Giant
1 Carnage Wurm
1 Trollhide
1 Chandra, the Firebrand
2 Arachnus Web
2 Rampant Growth
1 Incinerate
1 Crown of Empires
1 Plummet
10 Forest
5 Mountain

 

Relevantes Sideboard: 1 Plummet, 1 Combust, 1 Autumn´s Veil  

4. Runde: Rozhon Benjamin Grb 

Wir starten beide mit Llanowar Elves und Rampant Growth, bei mir folgt gleich ein Blood Ogre (mit Marke), bei ihm als Antwort Turn3 der mächtige Garruk, Primal Hunter. Der Token wird sofort eingeäschert und der Plainswalker begleitet ihn ins Grab. Da noch ein Archdruid dazu kommt und darauffolgend die Krone, kann ich locker Schaden durchbringen und den Druck erhöhen. 2 Wölfe haben gegen den First Striker auch das Nachsehen und die Partie geht zu meinem Gunsten aus.  
-1 Plummet
+1 Autums Veil 
Da ich in seinem fast ausschließlich grünem Deck keine Flieger erwarte und mein Sideboard nichts außer ein Autums Veil gegen ihn parat hat (um eigentlich Doom Blade zu countern), boarde ich dieses, vor allem da ich merke, dass er eine neue Farbe ins Deck bringt. Wir starten wieder schnell mit jeweils einem Llanowar Elf, bei ihm kommt ein Sacred Wolf bei mir ein Rampant Growth. Turn 3 lässt er sein Mana offen, nach dem Boarden hat er Inseln im Deck, nichts desto trotz caste ich meine Chandra, es folgt sein Flashfreeze, dass wiederum einfach mit dem Autums Veil gegengecountert wird. Benni kann es kaum glauben und erzählt die Geschichte gleich jedem der vorbeikommt. Nun haut der Wolf auf die Chandra drauf, und ich muss mit 6 Mana am Tisch einen Blocker finden, um die Chandra mit mehr als nur einem Llano beschützen zu können. Leider kommt nichts außer einem Land, mein Elf wird im Spinnennetz gefangen und die Chandra geht zu Boden. Nun zeigt mir er seinen grünen Weltenwanderer, der beschützt von genügend dicken Kreaturen ganz locker die Partie gewinnt. Game 3 beginnen wir wieder beide mit Llanowar Elfen, bei ihm folgt bis auf einen Jademagier und einen weiteren Elfen nichts mehr, weil er auf 2 Ländern hängen bleibt und zusätzlich noch sein Countermana offen halten möchte. Der Jademagier wird mit dem Netz beseitigt und mit kleinen Bärchen nage ich an seinem Leben, aber es häufen sich nach und nach die roten Karten in der Hand ohne einen Mountain im Spiel (Chandra, Blutoger, Minotaur und Bonebreaker Giant). Die wenigen wichtigen Spells meinerseits werden gecountert und sein Magier bekommt eine Trollhaut drauf (um das Netz zu entfernen), da sich seine Mana nun doch anhäufen, dreht er das Spiel gerade noch auf ausreichenden 2 Leben zu seinen Gunsten, bevor ich einen Mountain ziehe.

2-2

5. Runde: Leitinger Lukas – UB

Einer von Salzburgs jungen Talenten (immerhin schon Pro Tour geprüft) hat leider die Zeichen im Draft nicht ganz erkannt, und spielt deshalb hinter einem UB Spieler auch dieselben Farben. Dementsprechend fehlt seinem Deck einiges an Qualität, was er mit seinen 4 Traumbären und einem aggressiven Deck kompensieren möchte. Phantasmal Bear und Warpath Ghoul schlagen mich auf 8, bis ich die Kontrolle mit der Krone und dickeren Kreaturen erlange.
In der 2. Partie gewinnt einfach ein Jade Mage der zusammen mit Manabeschleunigung zu viele Saprolinge produziert.

3-2

6. Runde:  Polak-Rottmann Oliver  - UB  

Der ehemalige Staatsmeister hat bestimmt das bessere UB-Deck der beiden Sitznachbarn (war ja auch rechts vom Luki), was ihm aber im ersten Spiel nicht so recht hilft. Ich beginne recht unfair mit Llanowar Elves, Elvish Archdruid, Elvish Archdruid und nochmal Llanowar Elves, was ihm direkt zur Aufgabe bewegt, er wollte sich gar nicht mehr meinen Turn 4 Jademagier mit 14 (!) Mana am Tisch anschauen.
Game 2 war schon bedeutend spannender, Merfolk Looter, Aether Adept, Aven Fleetwing und ein Drifting Shade machen mir das Leben schwer, ich versuche mit einer Trollhaut auf dem Bären gegenzuraisen, aber es reicht halt doch nicht immer aus, auch wenn er durch Autumns Veil beschützt wird, er fliegt mich zu Tode bevor ich, leicht angescrewed, am Boden zurückschlagen konnte.
Game 3 war seltsam, beide zogen zu viele Länder, die wenigen gespielten Kreaturen wanderten in den Friedhof. Nur ein Llanowar + Archdruide blieben im Spiel und gewinnen im Lategame, weil sein Deck ihm weiterhin nur Länder gewährte.

4-2

Draft 2

1 Wolf
2 Rohrer
3 Keglevits
4 Mauhart
5 Riegerbauer
6 Stradner
7 Heigerer
8 Stanic

Der 2. Draft beginnt ähnlich wie das 3. Booster im 1. Draft, First Pick – Chandra Hitzkopf, dann kommt ein Shock, Pick 3: Goblin Fireslinger (vielleicht ein Zeichen, dass Rot nicht so offen ist), 4. Pick: Jademagier, warum kommt der noch so spät, egal schaut nach offenem Grün aus, es folgen noch weitere solide Karten wie Arachnus Web, oder Grizzly Bear (ich hätte auch nicht geglaubt, dass sagen zu müssen). Im 2. Booster werde ich schon belohnt mit einem Skinshifter, Shock und mehr Webs, aber im 3ten wird es noch besser: 2nd Pick Garruk, Primal Hunter, und 4. Pick Cudget Troll. Schlussendlich sieht das Deck folgendermaßen aus:

Mein 2. Draftdeck


1 Runeclaw Bear
1 Skinshifter
1 Jade Mage
1 Sacred Wolf
1 Lurking Crocodile
1 Brindle Boar
1 Cudgel Troll
1 Giant Spider
2 Greater Basilisk
1 Bonebreaker Giant
1 Vastwood Gorger
1 Garruk, Primal Hunter
1 Chandra, the Firebrand
3 Arachnus Web
2 Shock
1 Rampant Growth
1 Titanic Growth
10 Forest
7 Mountain


7. Runde: Riegerbauer Mario  UW

Die 1. Partie verläuft ziemlich eng, ich bring schnell die Chandra aufs Board und töte seine einzige Kreatur die Sirene damit, mit einem Web in der Hand bin ich guter Dinge die Chandra locker beschützen zu können und nebenbei nagt mein Krokodil an seinen Leben in 2er Schritten. Doch dann kommen jedoch 2 Aven Fleetwing, die meine Chandra besiegen, 1 Mind Control auf den Greater Basilisk (wird gleich danach gewebed) und ein Serra Angel. Auf meiner Seite unterstützt ein Skinshifter meine Angriffsbemühungen. Mein nachgezogener Garruk macht einen Token, er greift mich an und bounced fälschlicherweise den Token mit seinem Aether Adept, ich habe nun eine Runde um ihn zu töten, wir sind beide auf 4 Leben (bei ihm 2 Aven Fleetwing (beide getappt), 1 Serra Angel und 1 Aether Adept; bei mir Skinshifter und ein 2/2er Lurking Crocodile). Also den Hautwandler zum 4/4er aktiviert und mit Garruk 4 Karten gezogen, das nachgezogene Web auf den Angel und genau für 4 vorbeigeschaut. Puh, knappes Game.  
Die 2. Partie ist schon um einiges einseitiger, ich shocke den Looter und bring schnell eine Chandra ins Spiel, die seinen Tapper tötet, dann schiesst Sie schnell das restliche Kleingetier (Soldier Token von Timely Reinforcement) ab und beschützt von einigen Kreaturen kann ich bequem den Zeitpunkt für ihre ultimative Fähigkeit, 6 Schaden auf je 6 Ziele, selbst bestimmen.
5-2

Der 1. Tag ist ganz ordentlich überstanden und mit dem Draftdeck könnte sich schon noch ein 3-0 ausgehen, vielleicht wird es ja noch was mit den Top 8, dass waren so die Gedanken spätabends.

Tag 2

Der 2. Tag beginnt wie der 1. aufgehört hat, mit blöden Sprüchen meines Zimmerkollegen „Peda“, der sich am liebsten mit der ganzen Wiener Magic Community anlegt, aber da er wahrlich ein wortgewaltiger Hüne ist, lassen sich die meisten nicht wirklich auf ein Wortgefecht mit ihm ein.   
Mein Draftdeck hat die Testpartien am Abend durchwegs souverän bestritten und somit ging ich recht zuversichtlich in die nächsten Partien.  

8. Runde Bojan Stanic RW

Ich wusste vom Vortag, dass er erstaunlicherweise den höher eingeschätzten Christopher Wolf besiegt hat, also ging ich mit gehörigem Respekt in die Partie. Es kommt nach einer Weile zu einem Stall, sein 5/5 Minotaur, Blutoger und Goblin Tunneler hielten meinen Cudged Troll, Bonebreaker Giant und ein paar Bärchen in Schach. Mit einem Titanic Growth auf meinen Cudged Troll und einen Shock auf den Oger, boxte ich mir den Weg zum Sieg frei.  In der 2. Partie passierte relativ wenig – ein Riese und eine Riesenspinne kämpten gegen einen Armored Warhorse 2/3er, da er sich zu Schade für 2 Removal auf den 4/4er war, nahm er ihn 2x. beim Stand von 20-12 spielt er seinen sein Volcanic Dragon und da man Haste ja immer ausnützen muss (oder eben nicht) nahm ich schnell die 4 Schaden. End of Turn ein Combust und dann mit beiden Kreaturen angegriffen, somit ging er auf 6. Nun bleibt der Drache doch hinten und wird sogar zum 8/8er fliegendem Erstschlagengel (Angelic Destiny). Mit meinem aufgespartem Web jedoch den Blocker entsorgt und relativ einfach die Partie gewonnen. 

6-2

9. Runde Christian Mauhart RB

Der sympathische Tiroler ist einer meiner Lieblingsgegner, der aufgrund meiner markelosen Bilanz gegen ihn und meiner 2 Plainswalker im Deck nicht sehr erfreut ist, gegen mich spielen zu müssen. Nach einem Mulligan meinerseits lege ich einen recht soliden Draw mit Sacred Wolf, Cudget Troll und Turn 5 Garruk aufs Feld. Er findet aufgrund von Manaproblemen nicht schnell genug ins Spiel und der Garruk erledigt den Rest. Im 2. Spiel werden die 1. Kreaturen abgetauscht oder eben abgeschossen und bei mir kommt der Riesenholzverschlinger aufs Board – er kann mit dem Crumbling Colossus aber recht gut dagegenhalten, wenn, ja wenn nicht gleich der Garruk schon wieder kommen würde. Einen 3/3er später greift der Trampler an, eine schwierige Situation, beschützt man Garruk oder lässt man ihn einfach sterben und vor allem welche Tricks könnte er haben, Shock, Incinerate, Fling, Chandra´s Outrage, Doom Blade… Ich entscheide mich für einen Doppelblock, da ich noch eine aussichtsreiche Hand halte mit Greater Basilisk und Arachnus Web, fürchte ich seine Tricks nicht allzu sehr, weil er danach nicht mehr viele Handkarten hätte. Er spielt Chandra´s Outrage und Incinerate (welches nicht mehr nötig gewesen wäre) und das Board ist leergefegt. Nun gesellt sich zum ersten Basilisken bald ein 2.ter dazu und seine kleinen rot-schwarzen Kreaturen sind schnell überrannt. Im Nachhinein erzählt er mir, dass er am Schluss noch immer ein Fling in der Hand hielt, weil er nach dem angesprochenem Doppelblock keinen geeigneten Moment mehr fand, um es vorteilhaft nützen zu können. Sieht so aus als ob sich der Block schon rentiert hätte. 

7-2 

Limited ist nun beendet, jetzt muss ich wieder mein Mono Rot in die Hand nehmen. Nun gilt es noch eine Partie gewinnen, dann bin ich in den Top 8, am besten gleich gegen Holzi gepaired werden, der mit 9-0 schon fix drinnen ist. 


10. Runde Thomas Holzinger - Steel

Dankenswerterweise gibt mein Salzburger Teamkollege ohne wenn und aber auf und freut sich schon mit mir auf die Top 8.    

8-2

Nun dürften 2 Draws nur noch reine Formsache sein, und 3 Salzburger (Marc Mühlböck steht nun auch zu 2) sind schon fix für die Top 8 qualifiziert. Doch dann kommt es erstaunlicherweise anders als man denkt, wir werden beide runtergelost und so könnte man bei einer Niederlage doch noch rausfallen. 

 

11. Runde Armin Birner - Valakut

Er fragt mich, ob ich aufgeben möchte, aber meine Position und vor allem mein Buchholz ist nicht so gut, dass ich mich auf dieses Spielchen einlassen kann.      Ich gewinne die erste Partie, weil er weder Bolt noch andere unfaire Karten (wie Baloth) gegen mich gespielt hat und ich ihn einfach überrenne (mit ein bisschen Burn dazu;-)   In der 2. schiesse ich mit meinem Lavamancer + Burn die gegnerische Wall ab, und die nächste wird mit einem Act of Aggression übernommen, Souleater und Ember Hauler greifen an und auf 4 Leben nutze ich die Manaability der Wall um mit dem Ember Hauler noch 2 zu schiessen und mein Lavamancer macht den Rest. Im letzten Zug überleg ich noch, ob ich Armin das Draw schenken soll, aber da sowohl noch ein weiterer Salzburger Chancen auf Top 8 hat, was ich ihm auf keinen Fall verbauen möchte, und ich nicht unbedingt dieses Match Up als besonders gut empfinde (nach dem Boarden), entscheide ich mich mit wirklich schlechtem Gewissen dagegen. 

9-2

12. Runde Emmanuel Schleinzer - Goblins

Nach kurzen Diskussionen mit Marc Mühlböck, der mit meinem und Holzi´s Draws in der letzten Runde unzufrieden wäre, weil er ein mögliches Salzburger Duell im Viertelfinale unbedingt vermeiden will, entscheide ich mich jedoch trotzdem dafür, da ein genaues Vorherberechnen sowieso unmöglich ist und man sich auch vor den Top 8 eine kleine Pause gönnen möchte.
Draw  

9-2-1 

 

 

Top 8


Viertelfinale: Leitzinger Gerald  UB

Die wohl wichtigste Partie des Turniers ist natürlich nicht das Finale, sondern das Viertelfinale, der Sieger hat das primäre Ziel ja schon erreicht – die Qualifikation zur Weltmeisterschaft in San Francisco. Dementsprechend angespannt ist die Stimmung, auch wenn wir nun in den gemütlicheren SpielRaum ein paar Meter weiter übersiedelt sind. Vor laufender Kamera (klingt ja unglaublich wichtig – lol) bestätigt mir Gerald, dass er liebend gerne vor einer größeren Kulisse spielt, was ich ihm gerne glaube, da er nicht selten seine Spielzüge mitkommentiert (wie auch im Spiel gegen Rohrer Markus um Top 8). Nach extra langem mischen gewinne ich glücklicherweise den Würfelwurf und beginne sehr stark mit Goblin Guide, Goblin Guide und Teetering Peeks. Nach 2 Züge auf 12 Leben zu sein ohne eine Karte im Friedhof des roten Magiers zu sehen, ist wahrlich kein gutes Zeichen. Er versucht meinen nachgelegten Ember Hauler wieder auf die Hand zu geben, nach längerem überlegen spiel ich ihn noch einmal aus, da es schon durch das Opfern fast reicht ihn zu töten, jedoch wollte ich lieber eine Kreatur mehr am Board haben. Kurz darauf reicht es schon um ihn totzuschiessen. Später erklärt er mir, dass wenn ich nicht so extrem schnell begonnen hätte, das Spiel zu seinen Gunsten verlaufen wäre.
+1 Manabarbs
+2 Koth of the Hammer
-1 Maniac Vandals
-2 Searing Blaze
Die 2. Hand hätte ich vermutlich nicht keepen dürfen, da ich keinen 1er drop in der Hand hielt und nur 2 Ember Hauler, 1 Shrine of Burning Rage + 2 Schüsse und 2 Länder. Der Shrine hat mich zu dieser Entscheidung ein wenig verleitet, da die Lösungen darauf für den UB Spieler durchaus begrenzt sind, nämlich Ratched Bomb und Mana Leak, dazu kommen noch die 11 Outs (21%) auf eine Kreatur in der 1. Runde. Verdientermaßen ziehe keinen 1er Drop und mein Shrine wird auch gecountert, damit ist die Partie auch relativ schnell vorbei, meine restlichen Kreaturen werden frühzeitig abgestellt und ein Batterskull erledigt mich in Windeseile.
-2 Searing Blaze
+2 Manic Vandals (da ich nun Batterskull und Ratched Bomb als Ziele kenne)
Game 3 starte ich mit einem Mulligan und auch die zweiten 6 sind nicht sonderlich, aber ich   entschied mich eine fragwürdige Hand mit nur einem Land, 2 1er Drops, Manabarbs und 2 Schüssen zu behalten. Nach wenigen Zügen stehen meine Sterne nicht mehr allzu gut, ein Grim Lavamancer 3 Länder am Tisch, 1-2 Schüsse und ein Manabarbs in der Hand und vor allem der Gegner noch auf 17 Leben. Nun benötigt er nur noch eine Gewinnoption und ich bin so gut wie tot, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und mein Nebenmann der „Holzi“ reicht mir die Glückseichel, mit der er auch noch sein verloren geglaubtes Spiel zu seinen Gunsten wenden konnte. So weit so gut, ab jetzt muss ich um immer genügend Friedhofkarten zu haben, beginnen auf ihn zu brennen. Das lässt er sich nicht lange gefallen und legt einen Vampire Nighthawk. Mein Burn auf den Vampir wird zwar mit Flashfreeze gecountert, ich ziehe jedoch glücklicherweise prompt einen neuen Schuss, der ihn sofort erledigt. Kurz darauf wird mein Lavamancer auch in den Friedhof verfrachtet und ein nachgezogener Goblin Guide durch Ratched Bomb im Griff gehalten. Auf 5 Leben seinerseits betritt mein Ember Hauler das Spielfeld, der später im Angriff vom Creeping Tar Pit geblockt wird, eine schwierige Entscheidung gilt es zu treffen, auf Leitzi zu schiessen oder doch mit dem Tar Pit zu tauschen. Aufgrund meiner Manabarbs in der Hand, die auf ihre Art und Weise das Manland im Griff halten, entscheide ich mich auf meinen Gegner zu zielen. Er zieht mehr Länder als ihm lieb ist und 2 Burst Lightning in Folge verbrennen seine letzten Lebenspunkte. Ein wirklich glückliches Spiel 3.
Die Erleichterung ist riesig – ich darf wirklich nach San Francisco zur WM – der Druck ist von den Schultern, alles was jetzt noch kommt ist eine Draufgabe. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es nun zum


Halbfinale: Reitbauer David UWB

Mit einem entspannten Gefühl gehe ich nun diese Partie an, einerseits wie oben beschrieben ist das Wichtigste schon überstanden und andererseits hab ich dieses Deck schon einmal am Vortag besiegt (Gegner Micha Reiter). Ich weiß zwar nicht, ob die beiden genau dieselben 75 Karten spielen, aber ich rechne schon mit einer sehr ähnlichen Deckliste. Es lauft wie es häufig passiert zwischen Control und Beatdown, ich lege die Kreaturen und er tötet sie nach und nach, aber ein paar kleine lästige Tiere bleiben immer am Feld und ich bringe so langsam aber sicher Schaden durch, schlussendlich kann ich ihn mit einem Lightning Bolt und dem Ember Hauler die letzten Leben runterschiessen.
+2 Koth of the Hammer
+1 Mana Barbs
+1 Act of Aggression
-1 Maniac Vandals
-3 Searing Blaze

Die 2. Partie ist schnell erklärt ich keepe die 1 Landhand mit den wichtigsten Karten im Deck gegen ihn – Goblin Guide und Souleater zusätzlich habe ich einen weiteren 1er drop Spikeshot Elder, somit reicht es mir, wenn ich in 2-3 Draws 1 Land ziehe, um einen ordentlichen Start hinzulegen und laufe eher nicht in Gefahr eine lange Partie aufgrund von Manaflood zu verlieren. Ich finde sofort ein Land und kann schnell Druck aufbauen, mein Gegner wehrt sich mit einigen Removal und sucht kräftig nach mehr Spells mit insgesamt 4 Preordain, aber schlussendlich zieht er erstaunlicherweise trotz dem vielen Scryen viel zu viele Länder und vor allem keine Bedrohung, die mir das Leben schwer machen könnte, und somit gewinne ich relativ einfach.   
Cool, hätte ich selbst nicht wirklich geglaubt, nun stehe ich im Finale, wo es um den wichtigsten Titel des Landes geht. Gegen welches Deck komme ich nun, Steel (Holzi) oder vielleicht doch Steel (Günsi), naja die Artefakte machen mir weniger Kopfzerbrechen wie das Tempered Steel selbst und vor allem die vermuteten Sideboardkarten: Kor Firewalker + Refraction Trap.

Finale

Finale: GĂĽtl Ronald - Tempered Steel

Die 1. Partie beginnt gleich mit einem Mulligan seinerseits, ich dagegen behalte nach kurzem Überlegen eine eher mäßige Hand mit 5 Ländern einem Goblin Guide und einem Searing Blaze. Im Gegensatz zum Control Match Up in den vorhergegangenen Runden ist hier der  Goblin Guide nicht von besonderem Wert, wichtiger sind schon Kreaturen, die auch Schaden schiessen können, wie Grim Lavamancer oder Spikeshot Elder vor allem wenn das Steel nicht das Spielfeld betritt. Am Draw erhoffe ich mir schon den einen oder anderen Spell bis zum 3. Zug und da mein Gegner mit nur 6 Karten startet, könnte es gerade so reichen. Er hat einen sehr langsamen Start und beginnt erst im 2. Zug mit einem Glint Hawk Idol. Bei mir folgt auf den Goblin Guide (der 2 Steel Overseer in Folge zum Vorschein bringt) sofort ein Immolating Souleater und damit setze ich meinen Gegner schon gehörig unter Druck. Nun versucht er mit dem Steel Overseer das Spielfeld unter Kontrolle zu bekommen. In meiner Angriffsphase schieße ich beide vermeintlichen Blocker mit Searing Blaze und Burst Lightning weg und pumpe den Souleater 8 x. Somit steht es 3-2 in Leben zu meinen Gunsten. Ich wollte ihn unbedingt auf mindestens 2 Leben bringen, damit er im nächsten Zug beide Kreaturen blocken muss und auch jeder Schuss tödlich ist. Er hat aber nur 3 Länder am Tisch (+1 Mox ohne Metallcraft) und somit kann er seine 2 Steel Overseer nicht ins Spiel bringen.
+2 Forked Bolt
+2 Dismember (hätten vielleicht alle 3 sein sollen)
+3 Maniac Vandals
-3 Immolating Souleater            
-4 Goblin Guide
Lustigerweise werden gerade die beiden Gamewinner hinausgeboarded, aber wie schon angesprochen man benötigt einfach viele Schüsse gegen Steel und somit muss alles was nichts zerstört Platz machen.
Die 2. Partie beginnt er mit Ornithopter, Vault Skirge und noch einem Vault Skirge, der Ornithopter wird gebolted, weil er die Toughness 3 Grenze bei einem Steel überschreitet (und ich mich im nächsten Zug vermutlich austappen muss) und die beiden anderen fallen einem Forked Bolt zum Opfer. Auf beiden Seiten kommen die Schreine ins Spiel, bei ihm der weiße und bei mir der rote (auch wenn eigentlich beide Artefakte sind). Er verstärkt den Druck mit einem Tempered Steel, ich finde jedoch mein 3. Land um mit dem Maniac Vandals seinen Shrine zu töten. Nun beginnt er mich mit 2 Nexi zu vergiften – 6 auf einen Schlag. Puh in meiner Hand nur 3 Searing Blaze + 1 Burst Lightning ohne Fetchlands. Somit kann ich nur die Mana für den Shrine offen halten und natürlich mit dem 2/2er angreifen. Günsi legt nun einen Steel Overseer nach, der wiederum jeden einzelnen Nexus in eine tödliche Vergiftungsmaschine verwandeln kann. Also diesen schnell und wenig kostengünstig mit Burst Lightning und Searing Blaze abgeschossen. Nächste Runde stehe ich vor dem selbigem Problem, ein Nexus wird durch den Shrine getötet, aber nun bin ich nur noch einen Angriff von der Vergiftung entfernt. Leider ziehe ich keine Lösung für das Land und sterbe kurz darauf.
Im 3.Spiel tauschen seine ersten  Kreaturen mit meinen Schüssen ab, nur ein kleiner Memnite schlägt mich auf 18, als dieser jedoch zu wachsen droht (Tempered Steel) muss auch er sterben. Für seinen Shrine halte ich schon als Antwort einen Vandalen parat, der auch bald mit seinem Freund dem Ember Hauler auf die Jagd geht, ein 2. Tempered Steel und ein Vault Skirge sind gleich die nächste Bedrohung. 5 Schaden und 5 Leben kann ich natürlich nicht auf dem Feld liegen lassen und wieder habe ich genau die passende Lösung mit einem Dismember. Eine Attacke später ist er schon auf 10 Leben und versucht mit dem Hero of Bladehold einen starken Body aufs Feld zu bekommen, aber der kommt zu spät. 2 gekickte Burst Lightning auf Ihn und ein weiterer Angriff geben ihm den Rest. 2-1  

Wahnsinn Staatsmeister, ich kann es noch gar nicht fassen!!! Danke an alle, die mich mit Karten, beim Testen oder einfach nur mit Daumen drĂĽcken unterstĂĽtzt haben. Das GlĂĽck war mir an diesem Wochenende sehr gewogen und die (GlĂĽcks)Eichel muss auch unbedingt mit nach San Francisco, dann kann ja gar nichts schief laufen;-)

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